Mittwoch, 17. Mai 2017

Schweden: Robin Bengtsson kritisiert Siegesrede


Schweden - Die Siegesrede von Salvador Sobral schlägt einige Tage nach seinem Erfolg beim Eurovision Song Contest noch hohe Wellen. Nachdem er erklärte, man lebe in einer Zeit von "disposable music", sprich Wegwerf-Musik und dass es um Gefühle und nicht um Feuerwerk ginge, melden sich einzelne Stimmen, u.a. auch aus dem diesjährigen Teilnehmerfeld zu Wort.

Der Schwede Robin Bengtsson erklärte via Instagram: "Ich mag deinen Song wirklich und die Art wie du ihn singst, aber die Rede nach deinem Sieg beim Song Contest ist unter dem Niveau eines wahren Gewinners. "Fast Food"-Popmusik kann zur richtigen Zeit und am richtigen Ort das Beste der Welt sein, ein Lied kann genauso gut sein wie deines. Es gibt Platz für jeden." Sobrals Seitenhieb richtete sich je nach Auslegung auch gegen seine Kontrahenten in Kiew.

Das Posting fand über 2.700 Likes, darunter auch von Isaiah Firebrace aus Australien, Aleksander Walmann aus Norwegen und der Melodifestivalen-Teilnehmerin Wiktoria. Ob es sich bei der Ansprache nun um ein Missverständnis oder tatsächlich so gemeinte Worte handelt, Salvadors Sieg fand unter größter Zustimmung von Jury- und Televoting in ganz Europa statt.

1 Kommentar:

  1. Tja genau Norwegen, Australien und allen voran Schweden kann man ja nun auch nicht viel mehr als "Fast Food"-Musik zusprechen. Alles was man im Radio beim zweiten Mal schon satt hat.
    Aber Musiksnobbismus muss halt auch nicht sein, nur weil das Geplänkel von diesen mir nicht gefällt haben sie selbstverständlich wie Portugal 2017 genauso ihre daseins Berechtigung und sind nicht herabzuwerten deswegen. Als großer Vertreter der Fraktion: Panflüten- und Maultrommelhörer sage ich, jedes Genre ist gleichwertig.

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