Montag, 15. Mai 2017

News-Splitter (574)



Moldawien - Das moldawische SunStroke Project wurde für seine Bronzemedaille in Kiew mit Lob überschüttet. Auch der moldawische Präsident Igor Dodon fand zufriedene Worte: "Moldawien ist sehr dankbar für die exzellente Performance. Ihr habt uns unvergessliche Gefühle geschenkt und mein Herz mit Freude und Stolz für unser Land gefüllt. (...)" Laut einem Bericht des Senders TRM werden die moldawischen Kandidaten wohl mit höchsten Staatswürden in Chisinau empfangen.

Revanche gescheitert:
Schweden hat Italien auch
in diesem Jahr geschlagen
Italien - Andrea Fabiano, der Senderchef von Rai Uno hat große Pläne für die zukünftige Teilnahme am Eurovision Song Contest bekannt gegeben. Demnach hat der Sender in den letzten beiden Jahren das enorme Potenzial des Wettbewerbs wiederentdeckt. Er kündigte an, das San Remo-Festival dem technischen Standard des Song Contests anzugleichen und den Wettbewerb nach Möglichkeit in den nächsten Jahren nach Italien zu holen. Das Finale wurde von 3,74 Millionen Zuschauern in Italien verfolgt und übertrumpfte damit die sehr beliebte Show "Amici di Maria de Filippi" auf Canale 5.

Kroatien - 666.000 Zuschauer verfolgten in diesem Jahr das Finale des Eurovision Song Contests auf HRT 1. Jacques Houdek erklärte nach seinem 13. Platz: "Danke an alle, die an uns geglaubt haben. Wir freuen uns und sind zufrieden mit dem Auftritt sowie dem 13. Platz und hoffen, dass die Republik Kroatien weiterhin in jedem Jahr an der Eurovision teilnehmen wird." Auch Kroatien profitierte von einer zweijährigen Pause beim Song Contest und qualifizierte sich sowohl 2016 als auch in diesem Jahr für das Finale.

Ein Selfie von Vova mit
Präsident Petro Poroshenko
Ukraine - Der ukrainische Präsident Petro Poroshenko hat lobende Worte für die Organisatoren des Eurovision Song Contests gefunden: "Trotz aller Befürchtungen und Skepsis bin ich sehr stolz darauf, dass wir die Eurovision 2017 gestemmt haben. Niemand kann uns stoppen." Greenroom-Moderator Timur Miroshnychenko fügte hinzu: "Die Eurovision in Kiew hat der Welt die wahre Ukraine gezeigt. Modern, europäisch, tolerant, talentiert, offen und gastfreundlich. Es war die beste Werbung für unser Land in den letzten fünf Jahren."

Belgien - Im vergangenen Jahr wechselte der Programmplatz für den Barbara Dex-Award für das schrecklichste Kostüm beim Eurovision Song Contest von einer niederländischen Website zurück ins Heimatland der namensgebenden Interpretin. Inzwischen ist auch das Voting für den Preis für das Fashion Victim 2017 eröffnet. Wer abstimmen möchte, kann dies hier tun. Erforderlich ist eine Registrierung, die u.a. via Facebook-Profil möglich ist. Alle Ergebnisse der zweifelhaften Trophäe werden wir nach Bekanntgabe natürlich ebenfalls kommentieren.


Poll: ...und wer noch mehr voten möchte, der kann sich an der Wahl zu unserem ersten Cocktail beteiligen, den wir Samstag servieren werden. Insgesamt habe ich mir wieder 18 Themen zusammengesucht, über die wir während der Sommerpause des Eurovision Song Contests philosophieren werden. Viel Spaß bei der Teilnahme.

Kommentare:

  1. @Moldawien
    Mich hats echt gefreut, dass die in der Top3 nur Nationen waren, die noch nie gewonnen haben bzw. fast immer zu den Verlierer-Nationen gehören :-)

    @Italien
    Hätte eher mit nem negativen Statement gerechnet, um so mehr freut es mich so eine Nachricht zu hören. Somit hat Italien auch seine Teilnahme bestätigt :-)

    @Belgien
    Oohhh da gab es dieses Jahr sehr viele, die diesen Award verdient hätten. Weiß nicht, für wen ich voten soll!

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  2. Für den Barbara Dex Award geht meine Stimme schon wieder an die Schweiz. Insgesamt gab es dieses Jahr weniger schlechte Outfits.

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    1. Australien, Aserbaidschan, Griechenland, Ungarn, Island, Kroatien, Lettland, Montenegro, Ukraine, San Marino, Serbien, Spanien, Tschechien oder doch die von dir genannte Schweiz :-)
      Mein Punkt ging an Aserbaidschan!

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