Freitag, 15. Juli 2016

News-Splitter (516)



Zurück aus dem Usedom-Urlaub mit Ups und Downs beim Minigolf-Spielen, Portugal als frisch gebackenen Europameister und auf den Punkt zum Start von Pokémon Go melde ich mich mit einem kurzen News-Splitter zu den Meldungen der vergangenen Woche rund um den Eurovision Song Contest.

Slowenien - Das slowenische Fernsehen RTVSlo hat seine Teilnahme am 62. Eurovision Song Contest in der Ukraine bestätigt. Der Sender ließ über seine offizielle Website verlauten, dass die EMA 2017 einigen Änderungen unterworfen wird und soll im Januar nächsten Jahres in Ljubljana stattfinden. Anscheinend sind diverse Vorrunden und Halbfinals angesetzt, die sich über mehrere Monate ziehen sollen. Einen Einsendeaufruf gab es noch nicht, allerdings darf man davon ausgehen, dass das Prozedere der Misija Evrovizija von 2012 ähneln wird.

Weißrussland - Sowohl Sergey Lazarev als auch Alyona Lanskaya sind offenbar gewillt, sich dem Eurovision Song Contest wieder zu stellen. Das weißrussische Fernsehen BTRC hat seine Teilnahme im nächsten Jahr zwar noch nicht bestätigt,  laut Nachrichtenseite KP.by steht die Vertreterin von 2013 jedoch in den Startlöchern, Weißrussland erneut bei der Eurovision zu vertreten. In Malmö qualifizierte sich Alyona Lanskaya mit "Solayoh" für das Finale des Wettbewerbs, bereits im Vorjahr gewann sie den nationalen Vorentscheid Eurofest, wurde jedoch nachträglich disqualifiziert, nachdem die Wahl als undemokratisch und gefälscht angeprangert wurde.

Ukraine - Dem ukrainischen Fernsehen NTU liegen sechs offizielle und gültige Bewerbungen für die Austragung des Eurovision Song Contests 2017 vor. Neben der Hauptstadt Kiew haben sich auch Dnipro, Charkow, Cherson, Lviv und Odessa beworben. Der Sender erklärte, dass am 20. Juli eine Art "Kanzlerduell" zwischen den Städten im Fernsehen übertragen werden soll, in der über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Städte debattiert werden soll. Die Entscheidung, welche beiden Vorschläge bei der EBU eingereicht werden, gibt NTU am Folgetag bekannt, die endgültige Vergabe erfolgt am 1. August.

Italien - Die italienische RAI hat ihre Termine für das nunmehr schon 67. San Remo-Festival präsentiert. Das Musikfestival, auf dessen Konzept der Eurovision Song Contest basiert, soll in der Woche vom 7. bis 11. Februar in der ligurischen Kleinstadt stattfinden. Austragungsort ist das traditionelle Teatro Ariston, moderiert wird die Gala zum dritten Mal in Folge von Carlo Conti. In den letzten beiden Jahren wurde den Gewinnern des Wettbewerbs die Option angeboten, Italien beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Il Volo nahmen dieses Angebot der RAI 2015 an und belegten den dritten Platz in Wien. Die RAI hat sich bislang noch nicht zur Teilnahme 2017 geäußert.

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