Mittwoch, 1. Juni 2016

Ukraine: Erste Gespräche mit der EBU



Ukraine - Eine kleine Delegation der Europäischen Rundfunkunion hat sich auf den Weg in die Ukraine gemacht, um mit Abgeordneten der ukrainischen Regierung die Grundlagen für die Ausrichtung des Eurovision Song Contests 2017 zu schaffen. Bei den ersten Gesprächen zwischen EBU und staatlicher Verwaltung geht es darum, die Regularien für die Ausrichtung festzulegen.

Die ukrainische Regierung hat unter anderem die Aufgabe, ein Organisationskomitee ins Leben zu rufen, dass mit dem Ablauf des Wettbewerbs vertraut wird. Der Vorsitzendes dieses Teams soll Kulturminister Yevhen Nyshchuk sein, hinzu kommen zwölf weitere Mitglieder aus dem Parlament, aus dem Rechtswesen und der Direktor des nationalen Rundfunks NTU.

Der Premierminister der Ukraine erklärte bereits, dass er versuchen wolle, ohne zusätzliche Mittel aus der Staatskasse den Wettbewerb zu stemmen. Zwar seien bereits Gelder mobilisiert worden, diese sollen aber nur im Notfall als Reserve eingebracht werden. Seit der Einführung von Sponsoren beim Eurovision Song Contest 2004 durch Supervisor Svante Stockselius übernehmen außenstehende Unternehmen einen Teil der Kosten für das Event.

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