Mittwoch, 29. Juni 2016

Schweden: Bewerbungformular für Melodifestivalen online


Schweden - Ein achtseitiges Pamphlet erläutert den Selektionsprozess des schwedischen Melodifestivalen 2017. "SVT hat die große Ehre anzukündigen, dass Bewerbungen entgegen genommen werden.", heißt es im Intro. 28 Beiträge stellen sich den vier Vorrunden im typischen Melodifestivalen-Modus, einer davon wird durch die Talentshow Svensktoppen Nästa ermittelt.

14 Beiträge soll aus der öffentlichen Auswahl kommen, die übrigen 13 Beiträge sollen auf Einladung von SVT an bestimmte Interpreten erfolgen. Zwischen dem 1. und 16. September nimmt SVT Bewerbungen entgegen. 50% der Beiträge sollen von weiblichen Komponisten geschrieben werden, Schweden führt damit wieder eine Frauenquote für den Vorentscheid ein. Ähnliche Vorschläge gab es bereits in Island, dort wurde die Idee jedoch wieder verworfen.

Das komplette Regelwerk kann man sich hier anschauen. Wann und wo die Vorrunden, die Andra Chansen und das Finale stattfinden, ist bisher nicht bekannt. Schweden war in diesem Jahr Gastgeber, nachdem Måns Zelmerlöw den Wettbewerb 2015 in Wien mit "Heroes" gewinnen konnte. Måns übernahm in Stockholm gemeinsam mit Petra Mede zudem die Moderation des Song Contests in der Globen Arena.

Kommentare:

  1. Das mit der Frauenquote verstehe ich nicht. In der heutigen Zeit will man doch das Höchste erreichen. Ob in der Musik oder in einer Firma. Man entscheidet sich nicht für einen Mann, wenn die Frau deutlich besser und gewinnbringender ist. Andersrum genauso! Das ist doch für mich logisch. Deswegen kann ich nicht verstehen, wieso 50% der Songs von Frauen komponiert sein müssten, obwohl (theoretisch) mehr männliche Komponisten geeignetere Songs evtl. hätten, nur damit sich niemand benachteiligt fühlt. Lächerlich! Bald fordert man eine Behinderten-, Transgender- und Tierquote! Man kann doch den Mensch mal "nur als Mensch" sehen, anstatt ihn wieder in bestimmten Kategorien zu unterteilen.

    Nein, ich diskriminiere hier niemanden :D

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    1. seh ich genau so wie du aber leider ist die songwriter-welt (wie so viele andere bereiche) stark von männern dominiert... da kann man sich als frau wirklich benachteiligt fühlen weils generell am system harpert... würde man frauen an sich für volle nehmen, würden solche regelungen garnicht erst existieren

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  2. Sehe ich auch so. Qualität statt Gender.

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