Dienstag, 7. Juni 2016

Rumänien: Regierung erlaubt Rückzahlung von Schulden


Rumänien - In Bukarest ist man sich heute offenbar endlich einig geworden, um den Sender TVR vor dem dauerhaften Aus zu bewahren. Die rumänische Regierung hat durch eine Gesetzesänderung den Weg frei gemacht, damit der Sender TVR seine Schulden in Höhe von 17 Millionen Schweizer Franken bei der EBU zurückzahlen kann.

Dies bestätigte der Sender gegenüber der Website profit.ro. Der momentanen Gesetzeslage nach, kann der rumänische Staat keine weiteren Gelder zur Verfügung stellen, damit TVR die Ausstände bei der Europäischen Rundfunkunion zurückzahlen kann. Dies soll sich mit dem Entwurf nun ändern, offenbar möchten auch rumänische Politiker die Fußball-Europameisterschaft schauen. Momentan hat TVR keinen Zugriff auf die Senderechte von EBU-Produktionen und Lizenzen.

Darunter fällt u.a. auch die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich, die am Freitag mit dem Eröffnungsspiel Frankreich vs. Rumänien beginnt, sowie der Eurovision Song Contest und Übertragungsrechter der Olympischen Spiele. Sobald die Änderungen rechtskräftig werden und die Schulden beglichen sind, hätte TVR für Rumänien auch wieder die Gelegenheit, sich für den Eurovision Song Contest 2017 anzumelden.

Kommentare:

  1. Erfreulich einerseits wegen 2017, ärgerlich jedoch, wenn man bedenkt, dass man mit etwas Aufräumen in der rumänischen Bürokratie (wie jetzt durch Druck der EBU-Sanktion per Ausschluss des Senders geschehen) das vorher hätte verhindern können. Der arme Ovidiu Anton hätte starten können! Aber vielleicht hat sich Rumänien so seine 100%-Finalquote retten können. Glaube nämlich bis heute nicht, dass sich das qualifiziert hätte.

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    1. egal... wenn sie so weiter machen mit der grausamen liederauswahl, dann bekommen sie das schon gebacken mit der finalquote :D

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    2. Kann ja sein, dass man Ovidiu Anton nächstes Jahr intern nominiert? Wer weiß...
      Mein Fall wäre es zwar nicht, aber gut denkbar ist es!

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    3. Aber er hat damals gesagt, der ESC sei für ihn gestorben...

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    4. Genauso wie Jamala; sie würde NIE wieder an einem ukrainischen Vorentscheid teilnehmen ;-)

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    5. Ich glaube, dass Rumänien Serbien dann aus dem Finale gekickt hätte. :D Das kann man heute aber auch nur noch vermuten.

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    6. Das mit Jamala hat aber auch fünf Jahre gedauert, in ESC-Jahre umgerechnet ist das "nie wieder", Ralph Siegel hat 2002 auch gesagt, er hört auf, wer einmal ESC-Luft geschnuppert hat ist infiziert.

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    7. Wenn TVR dem Ovidiu eine interne Nominierung angebietet und man ihm auch versichert, dass es diesmal auch wirklich was damit wird, überlegt er es sich auch nochmal.

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  2. Die Übertragungsrechte für Euro 2016 liegen in Rumänien bereits seit Längerem beim Privatsender ProTV, wo die Übertragung der Spiele auch nie in Frage stand, weil die EBU die entsprechenden Rechte schlicht nicht hat. Olympia 2016 wird bei TVR übertragen, erneut ohne Beteiligung der EBU, weil die Rechte bei Discovery liegen, und von TVR bereits 2013 angekauft wurden.

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