Donnerstag, 5. Mai 2016

Tag 4: Blau und rot für Slowenien



Slowenien - Tag vier des Marathons eröffnete heute Slowenien. ManuElla hat ihren Backgroundchor hinter die Bühne verfrachtet und steht somit nur mit ihrem Tänzer auf der Bühne. Dieser ist oben ohne und bewegt eine seltsame Stange, die einfach so da ist und für den Zuschauer irgendwie keine Funktion einnimmt, jedenfalls keine, zu der sich ein Bezug zum Titel "Blue and red" herstellen lässt. In eben diesen Farben ist dafür sinnigerweise das Bühnenbild gehalten, während ManuElla ein weißes, tief ausgeschnittenes Kleid trägt ergänzt durch schwarze Schnurapplikationen.

Ohne Chor auf der Bühne verliert die Darbietung ein klein wenig von ihrem Antrieb. Der Fokus liegt ganz auf der Sängerin, die ihre in den Wetten leider abgeschlagene Countrynummer vorträgt. Viel geschieht nicht auf der Bühne, ManuElla liefert, ähnlich wie beim slowenischen Vorentscheid eine solide stimmliche Leistung ab, der Titel erfreut sich aber nicht unbedingt der größten Beliebtheit in Stockholm und wird es auch im vermeintlich schwächeren zweiten Semifinale schwer haben, die Endrunde am Donnerstagabend zu überstehen. In allen Probedurchgängen lieferte ManuElla aber konstant ab.

Ein Traum wurde laut ihrer Aussage wahr, als ManuElla erstmals auf der Bühne stand, so wirklich fassen konnte sie es jedoch nicht, nun in Stockholm dabei zu sein. Ihren Beitrag hat sie selbst komponiert und merkte alsbald nach der Fertigstellung, dass es eine dufte Nummer für den Vorentscheid in Slowenien sein. Auch habe sie sich nach ihrem Sieg in Ljubljana gut auf die Eurovision vorbereitet, das Ergebnis sähe man nun auf der Bühne.

Privat hört die Slowenin gern Countrymusik, wenngleich es in ihrem eigenen Land so gut wie keine Countrymusiker gäbe. Sicherheit, so erfuhren die Journalisten weiter, gab ihr die Teilnahme beim deutschen Supertalent, wo sie immerhin die ersten Selektionsrunden überstand. Nach Slowenien hätte eigentlich Ovidiu Anton aus Rumänien proben und konferenzen sollen, auf bekannten Gründen zog die EBU nunmehr die übrigen Nationen vor, sodass Poli Genova aus Bulgarien den nächsten Schritt machte.



ManuElla am frühen Morgen backstage
Der Stabhochspringer stört ein wenig bei der Performance
Ansonsten versuchen die Slowenen alles um Funken spüren zu lassen

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