Donnerstag, 28. April 2016

Rumänien: Definitives Aus für rumänische Pläne



Rumänien - Die Europäische Rundfunkunion hat sich abschließend zur rumänischen Disqualifikation geäußert. Wie ESCdaily.com meldet, wird auch der Sender PRO TV, der sich um die Ausstrahlungsrechte für Rumänien beworben hat, nicht in den Genuss kommen, die drei Liveshows aus Stockholm zu übertragen. 

Rumänien wird "definitiv nicht teilnehmen", heißt es aus Genf. Allerdings ließ die EBU durchblicken, dass Rumänien und sein öffentlich-rechtlicher Sender TVR herzlich eingeladen seien, im nächsten Jahr wieder am Eurovision Song Contest teilzunehmen, sofern sich eine Lösung für die derzeiten Probleme finden. TVR hat bei der EBU rund 16 Millionen CHF Schulden, die sich seit 2007 im Laufe der Jahre angehäuft haben.

Rumänen, die also den Eurovision Song Contest verfolgen möchten, können dies lediglich, sofern empfangbar, über die Sendersignale des moldawischen Fernsehens TRM oder online auf Eurovision.tv tun. Rumänien nimmt seit 1994 am Eurovision Song Contest teil und erreichte seit 2004 alljährlich das Finale. Zuletzt nahm die Gruppe Voltaj in Wien teil, Ovidiu Anton wurde vergangene Woche aus oben genannten Gründen ausgeschlossen.

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