Donnerstag, 28. April 2016

News-Splitter (503)



Russland - Eine engagierte und vor allem "körperliche" Performance verspricht der russische Sänger Sergey Lazarev für den Eurovision Song Contest in Stockholm. Im Livechat auf dem russischen Pendant zu Facebook, odnoklassniki.ru, verriet er zwar noch keine Einzelheiten zur Performance, jedoch können sich Fans auf eine Performance freuen, die auch ihn körperlich an seine Grenzen bringen wird. Zudem sei es Phillip Kirkorows Idee gewesen, ihn direkt durch das russische Fernsehen nominieren zu lassen. Seit nunmehr acht Jahren träumt er von einem Auftritt beim Song Contest, am 10. Mai darf er sich dann in Stockholm auspowern.

Estland - Wie bereits erwähnt, plant das estnische Fernsehen ERR schon für das nächste Jahr. Der Sender wird an seinem bewährten Eesti Laul festhalten und hat die Saku Suurhall in Tallinn für den 4. März 2017 angemietet. Am 5. Mai, also bereits am kommenden Donnerstag soll der Kartenvorverkauf für den estnischen Vorentscheid starten, um auch ausländischen Fans die Möglichkeit zu geben, langfristig ihren Trip nach Estland zu planen. Der Eesti Laul entwickelt sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten und spannendsten Vorentscheide Europas, der mehr und mehr auch internationale Fans anlockt. In diesem Jahr wird Estland durch Jüri Pootsmann vertreten.

Südkorea - Bei einem Treffen der ABU gestern in Peking sprach sich auch Irene Jungeun Kim vom südkoreanischen Fernsehen KBS für die schnelle Umsetzung eines asiatisch-pazifischen Wettbewerbs im Stil des Eurovision Song Contests aus. Ursprünglich hätte das Land bereits am OurSound, dem Asia-Pacific Song Contest teilnehmen wollen, dessen Planungen allerdings nicht näher verfolgt wurden. Seither nimmt Südkorea jedoch fleißig an den Festivals der ABU teil, zuletzt mit Seungjin Han am ABU Radio Song Festival, das parallel zum ABU-Treffen in Peking stattfand, aber erneut keinen Gewinner hervorbrachte. Die Rechte für einen asiatischen Ableger der Eurovision erwarb das australische Fernsehen SBS vor kurzem.

Deutschland - Der NDR hat in einer Pressemeldung weitere Gäste für die Party auf der Hamburger Reeperbahn vorgestellt. Neben den bisher bekannten Acts wie Sarah Connor, Madeline Juno und Namika werden auch die Band Silly mit Frontfrau Anna Loos und Jay Sean feat. Sean Paul ("Make my love go") am 14. Mai auf dem Spielbudenplatz auftreten. Ein weiterer musikalischer Gastact wird vom NDR in Kürze noch nachgereicht. Der Besuch der Hamburger "Fanmeile" am 14. Mai ist kostenlos, die Veranstalter raten allerdings, sich rechtzeitig einzufinden. Die Party erreicht man mit der Linie U3 bis St. Pauli bzw. den Linien S1 und S3 bis Reeperbahn oder der Buslinie 111 bis zur Haltestelle Davidstraße. 

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