Dienstag, 15. März 2016

News-Splitter (492)



Europa - Droht da neuer Ärger? Die EBU präsentierte heute via Twitter die Kunde, dass morgen Vormittag um 10 Uhr (MEZ) ein weiteres "exciting announcement" in Bezug auf den Eurovision Song Contest bekannt gegeben wird. Worum es sich dabei handelt erfahren wir wohl tatsächlich erst dann, die Gerüchteküche brodelt bereits, ob es sich um die Einführung eines Vollplaybacks, die Wiedereinführung des Orchesters, doch die Teilnahme der Chinesen im kommenden Jahr oder die Reunion von ABBA als Interval-Act handelt, bleibt abzuwarten...

Schweden - Bereits fix sind hingegen die Moderatorinnen des Euroclubs während der Eurovisionswoche in Stockholm. Die Stadtverwaltung stellte Melodifestivalen-Ikone Shirley Clamp und Jenny Pettersson alias Velvet als Moderatorenduo vor. Zwischen dem 2. und 14. Mai werden die beiden allabendlich diverse Events und Partys im Euroclub moderieren. Als Gäste für die Events stehen offenbar bereits diverse Melodifestivalen-Künstler in den Startlöchern. Näheres zur Programmplanung im Mai folgt in Kürze bei uns auf der Website.

Kroatien - Die Vereinigung Kroatischer Komponisten zeigt sich dieser Tage empört über die Nominierung des Titels "Lighthouse" von Nina Kraljić durch den Sender HRT. Kritisiert wird allgemein, dass ausländische Komponisten für das Lied nominiert wurden und kroatische Komponisten nicht berücksichtigt wurden. Der Sender HRT, der mit Nina Kraljić eine sehr gute Künstlerin und einen Beitrag ausgewählt hat, der in den Wettquoten zumindest in der vorderen Hälfte rangiert, kommentierte diesen Punkt bislang nicht weiter. Nina Kraljić und "Lighthouse" wurden intern ausgewählt und treten am 10. Mai im ersten Semifinale von Stockholm an. 

Albanien - Eneda Tarifa wird auf der Bühne in Stockholm von drei Backings begleitet. Im Team Albania sind neben der Frontsängerin auch noch Xhoni Jesku, Venera Lumani und Besa Krasniqi dabei. Besa Krasniqi erreichte in diesem Jahr mit dem Titel "Liroje zemrën" das Finale des albanischen Festivali i Këngës, Venera Lumani wurde mit "Dua te jetoj" im Jahr zuvor Neunte. Albanien nimmt in diesem Jahr mit dem komplett überarbeiteten Titel "Fairytale" im zweiten Semifinale von Stockholm teil.

Norwegen - Agnete, die den norwegischen Melodi Grand Prix mit dem Titel "Icebreaker" gewonnen hat, wird in den kommenden Wochen in insgesamt 13 Ländern auf Promotiontour gehen. Die Präsentation ihre Musikvideos zum Eurovisionsbeitrag ist zudem für den 15. April geplant, zudem sollen insgesamt fünf verschieden Varianten ihres Liedes entstehen. Für die Promotiontour, die von ihrer Heimatgemeinde Unjárgga in Nordnorwegen finanziert wird, stehen rund 75.000 Norwegische Kronen zur Verfügung. Neben den skandinavischen Nachbarländern soll Agnete u.a. auch in den Niederlanden, Russland, Ungarn, Polen und Deutschland auftreten.

Kommentare:

  1. @Europa
    Ehrlich gesagt habe ich davor schon Schiss! Was wird uns nach der bescheuerten Punktevergabe nun erwarten?...

    @Kroatien
    Freut euch lieber darüber einen anständigen Beitrag für den ESC gefunden zu haben, der nicht im Semi ausscheidet, anstatt euch zu beschweren -.-

    @Albanien
    Das wird Eneda auch nicht weiterhelfen ^^ Sie ist sowas von aufgeschmissen mit dem neuen Song.

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  2. zu Kroatien: ist es so schlimm wenn man einmal eine ausnahme macht? die kroatischen beiträge waren die letzten jahre ja auch net so der bringer (außer 2012) also sollten sie was neuen nicht so ablehnend gegenüberstehen :D

    vor allem wenn man in den wettbüros auf platz 3 gehandelt wird... für mich darf Kroatien gerne gewinnen :D

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  3. @Europa: Ich habe Angst das kann nichts gutes bedeuten... Worst Case wäre wenn jetzt auch noch eine Andra Chansen eingeführt wird :D

    Kroatien: Die sollen sich mal nicht so anstellen, immerhin hat Kroatien endlich mal wieder einen finalwürdigen Beitrag zu bieten!

    Albanien: Eneda du kannst den Song so gut singen und inszenieren wie du willst, aber es bringt dir absolut 0. xD

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  4. Es ist am Ende nur eine ESC-Ausstellung in Kooperation mit dem ABBA-Museum geworden

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