Freitag, 11. März 2016

Deutschland: Andreas Kümmert erklärt Absage



Deutschland - Ein Jahr nach dem Skandal-Vorentscheid von Hannover hat sich Andreas Kümmert, der damals das Siegerticket für Wien ablehnte, in den Medien erstmals ausführlich zu seiner Entscheidung geäußert. "Ich habe gedacht, ich sterbe. Ich ersticke. Ich kriege einen Herzinfarkt. Ich werde ohnmächtig, weiß der Herr. Todesangst.", so Kümmert gegenüber dem Stern.

Er selbst könne sich das Ganze nicht erklären: "Ich brauch' die Öffentlichkeit und habe Angst vor ihr.", heißt es im Interview weiter. Mit Hilfe eines Therapeuten habe er nach dem deutschen Vorentscheidung und der Auseinandersetzung mit sich selbst und den Drohungen auf Facebook einen Weg aus dieser "verfluchten Krankheit" gefunden. "Mir war klar, es würde mich überrollen, und ich werde es nicht verkraften. Ich musste nach Hause, meine Wohnung von innen zuschließen.", schloss Kümmert ab.

Seine Chancen beim Eurovision Song Contest hätte er im Nachhinein ohnehin eher gering eingeschätzt, "denn da kommt es ja nicht bloß auf die Stimme an, sondern auf etwas ganz Anderes. Glitter. Glamour. Show.", so Andreas Kümmert. Statt ihm fuhr Ann Sophie mit "Black smoke" zur Eurovision nach Wien, kehrte jedoch mit null Punkten zurück.

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