Samstag, 27. Februar 2016

Deutschland: Über Jugendschutz und Marienkäfer



Deutschland - Nach ihrem Sieg beim Vorentscheid musste sich Jamie-Lee noch einigen Fragen der Journalisten in Köln stellen. Aus Jugendschutzgründen dürfte sie nur bis 23 Uhr Rede und Antwort stehen, demnach gab es für sie auch keinen Autritt im ARD-Morgenmagazin, dafür aber in der NDR-Talkshow am gestrigen Abend. Immerhin: Jamie-Lee wird am 18. März 18 Jahre alt, bei Song Contest-Auftritten gibt es also keinerlei Schwierigkeiten.

Bei Barbara und Hubertus in der Show gab Jamie-Lee auch an, dass sie sich zwar anstrengen werde, sie aber nicht glaubt, dass sie für Deutschland gewinnen kann: "Mir wurde gesagt, das aufgrund der aktuellen politischen Situation in Deutschland, Deutschland sowieso nicht gewinnen wird.", unabhängig von dieser Aussage müssen wir uns aber ohnehin noch etwa zwei Dutzend potentieller Beiträge aus ganz Europa anhören. Auch dabei war gestern ihr The Voice-Coach Smudo. Wer das Interview noch einmal sehen möchte, kann dies hier tun (ab 1:07:15).

Sollte es mit der Karriere beim Eurovision Song Contest nicht klappen, sollte sich Jamie-Lee aber vor dem ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber in Acht nehmen. In einem "Stern"-Interview meldete sich auch Ann Sophie wieder zu Wort und erklärte abermals: "Ich bin überhaupt nicht verbittert, aber wenn sich der Unterhaltungschef der ARD nach dem ESC noch nicht mal von mir verabschiedet, dann finde ich das peinlich." Recht hat sie.

Ann Sophies Karriere ist zwar mittlerweile auch nicht mehr so steil, aber immerhin solide: "Ich werde oft für Konzerte gebucht, und ich habe jetzt auch das Exposé für ein Kinderbuch fertig. Da geht es um Hubi, einen Marienkäfer, der all seine Punkte verloren hat. Die Idee dafür hatte ich übrigens vor meinem ESC-Auftritt." Hubi ist somit ein bisschen das traurige Maskottchen unserer Vorjahresteilnehmerin, die, wie ich betonen möchte, einen fabelhaften Auftritt hingelegt hat, jedoch am Punktesystem des Wettbewerbs gescheitert ist. Hoffen wir, dass Jamie-Lee besser aus der Nummer herauskommt.

Kommentare:

  1. Ann Sophie hatte einen wirklich soliden Beitrag und auch der Auftritt war gelungen. Ihr Ergebnis war wirklich unverdient!

    Gerade bei Jamie Lee bin ich da natürlich umso pessimistischer gestimmt, weil der Song an sich auf Niveau des Vorjahres liegt.
    Aber auch die Performance trägt einen großen (größeren) Teil bei, und da war die gute Ann Sophie vielleicht einfach zu gewöhnlich.

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  2. Ich fand Ann Sophie von sich aus schon unsmypathisch konnte mir ihr irgendwie gar nicht warm werden, sie wusste schon einen professionellen Auftritt hinzulegen und wie man sich auf der Bühne zu bewegen hat aber ihre Stimmfarbe klang zum Teil echt nervig das der Funke irgendwie nicht überspringen wollte.

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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