Donnerstag, 3. Dezember 2015

News-Splitter (455)



Armenien - Delegationsleiterin Gohar Gasparian eröffnete, dass mehrere hundert Beiträge für die intern ausgewählte Kandidatin Iveta Mukuchian beim armenischen Fernsehen eingegangen sind. Nun werde nach dem idealen Beitrag für Stockholm gesucht. Iveta zog 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland. Später nahm sie an "Hay Superstar", dem lokalen Idols-Wettbewerb und der zweiten Staffel von "The Voice of Germany" teil. Dort sang sie im Team von Xavier Naidoo, den sie in Stockholm fast wieder getroffen hätte.

Großbritannien - Jade Ewen, die 2009 mit einem Song von Musical-Papst  Andrew Lloyd Webber für Großbritannien beim Eurovision Song Contest dabei war, hat eine Rolle im neuesten West End-Musical "Aladdin" erhalten. Ihr Aladdin wird von Dean John-Wilson gespielt, der 2008 an "Britain's Got Talent" teilnahm. Die Show feiert am 15. Juni im Prince Edward Theatre im Londoner West End ihre Premiere. Jade, die zwischenzeitlich auch bei den Sugarbabes war, sang bereits vor ihrer Song Contest-Karriere die Rolle der Nala beim König der Löwen.

Russland - Während Weißrussland nach einjähriger Pause zur Türkvizyon zurückkehrt, sagen die russischen Teilrepubliken aufgrund der neuen Regierungsanweisung aus Moskau nach und nach ihre Teilnahme in Istanbul ab. Als Folge der Sanktionen gegen die Türkei sind die Regionen angewiesen, auf die Veranstaltung zu verzichten. Larisa Troyeva der jakutischen Regionalverwaltung erklärte: "Es ist eine Schande, aber wir hoffen das Beste für das kommende Jahr. Politische Strittigkeiten zwischen Ländern sollte keinen Einfluss auf die Kultur üben." Jakutien musste, ähnlich wie Baschkortostan, Chakassien und Tuwa von der Türkvizyon zurückziehen.

Sambia - Auch auf dem schwarzen Kontinent wird nun für den ersten Musikwettbewerb des Kontinents gesucht. Wie es aus sambischen Hauptstadt Lusaka heißt, wird der Privatsender Muvi TV den ersten nationalen Vorentscheid in Sambia abhalten. Vierzehn Interpreten sind für den Vorentscheid gemeldet, der Gewinner soll per SMS-Voting ermittelt werden. Ein Datum für den ersten "Africa Song" steht noch nicht fest, nach derzeitigen Angaben der Veranstalter sind acht Nationen für den Wettbewerb gemeldet, darunter Ghana, Madagaskar und Nigeria.

Kommentare:

  1. @Armenien
    Ich würde das richtig cool finden, wenn sie Xavier beim ESC wieder treffen würde und sogar besser abschneiden würde als er ;-) hehe

    @Großbritannien
    Ich freue mich richtig für Jade! Sie hat einfach eine bombastische Stimme! Es wäre schade, wenn man musikalisch nichts mehr von ihr hören würde!

    @Russland
    Gerade der Türkvizyon gönn ich es! Aber ich toleriere das nicht! Das ist ein total unnötiger Wettbewerb, der aus Trotz entstanden ist.
    Deswegen sollen ruhig die "Regionen" abspringen!
    Politik sollte bei solchen Veranstaltungen nichts zu tun haben, doch andererseits handelt es sich ja um einen türkischen Wettbewerb. Die Türkei ist ja auch kein Land, was alles toleriert, deswegen: HA-HA!

    @Sambia
    Es freut mich richtig, dass es momentan an Wettbewerben weltweit boomt! Ein afrikanischer Contest hört sich durchaus interessant an! Mal schauen, wann Amerika Interesse an einem Contest bekundet...

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    1. Die Türkvizyon ist jedenfalls facettenreicher und weniger unnütz als ein afrikanischer ESC-Abklatsch. Im Prinzip sehen wir dann 50 Shades Of Black!

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    2. "50 Shades Of Black" - rassistischer ging's nicht? Warte es mit dem Africa Song Contest doch erstmal ab! Warum bist du eigentlich immer sofort so anti gegen alles??

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    3. ebbes cunty unterwegs heut oder was isch los leute?? :D

      da für mich jeder wettbewerb seine daseinsberichtigung hat und es im groben ja um die musik geht und nicht um politik, religionen oder rassen... derbster griff ins klo mit solchen aussagen

      und ich dachte ich bin der einzige hier der bitchy unterwegs sein kann wegen meiner "Offiziellen Schwiegermutti-Wildcard"!!!

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    4. Da fällt einen nichts mehr ein....Gelbe Karte würde ich sagen,muss man sich nicht wundern wenn man in Zukunft ignoriert wird.
      Ich auf jeden Fall finde ein afrikanschen Song Contest interessant, ist mal was anderes besser als ein Contest der aus Trotz entstanden ist...schau es dir dann einfach nicht an und gut ist.

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    5. Das war überhaupt nicht rassistisch gemeint, sondern eher ein Wortwitz (Kofferwort aus schwarzer Kontinent und 50 Shades of Grey), also haltet mal die Luft an, Freunde!
      .
      Da Afrika aber zum Großteil von Europa kolonialisiert wurde sehe ich wie beim karibischen Pendant eher keine großen Unterschiede bezüglich Sprache und Kultur, es sei denn es werden nur Stammestänze aufgeführt was ich aber für sehr unwahrscheinlich halte.

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