Freitag, 15. Mai 2015

Tag 5: Am Ende die Apokalypse


Georgien - Die letzte Künstlerin des Abends war die georgische Sängerin Nina Sublatti, die noch finsterer geschminkt wurde als am Dienstag. Ein bisschen erinnert sie mich an die junge Nina Hagen, der Himmel über Wien hat sich verfinstert und die Kämpferin feuert im Hintergrund Blitze vom Feinsten ab. Die Apokalypse naht und Georgien hat sich in mein Herz gesungen, anfangs war ich kein Fan von "Warrior", mittlerweile halte ich es für stark finalwürdig.
 
Das Outfit passt auch hervorragend in die Szenerie, wie ein Rabe thront Nina vor dem Weltuntergangsszenario. Georgien liefert damit einen wunderbaren Kontrast zu einer Vielzahl der diesjährigen Beiträge und dürfte auch von der letzten Startnummer in ihrem Halbfinale profitieren. Allerdings gab es auch Schwierigkeiten mit dem Mikrofonständer, der sich an ihrer Garderobe verhedderte. Somit fiel knapp die Hälfte der Probe den Justierungen zum Opfer.
 
Da alle mehr oder weniger Feierabend machen wollten, wurde auch die anschließende Pressekonferenz fix über die Bühne gebracht, was man auch an den zur Verfügung gestellten Bilder durch die Eurovision merkt. Sie selbst profilierte sich mit makellosem Englisch und erklärte, wie sehr sie sich in die Stadt Wien verliebt habe und dass sie ja niemals nervös blicken würde, das käme dem gebieterischem Image der Sängerin auch nicht entgegen.
 
Und somit neigt sich der fünfte und bisher umfangreichste Probentag dem Ende entgegen. Nina, abschließend betrachtet, sollte allein schon aufgrund ihrer Eigenheit als Einzelkämpferin auf der Bühne belohnt werden. Das so etwas aber auch schief gehen kann, hat uns Sofi Marinova 2012 aus Bulgarien gezeigt. Morgen erleben wir dann das komplette zweite Halbfinale, von Litauen bis Polen ist wieder viel Gutes dabei. Ein Abschlussposting mit allen relevanten Infos vom Tage und der Vorschau für morgen folgt in Kürze.

Die rabenschwarze Nina beendete den heutigen Probentag
Die PK wurde in aller Schnelle abgehandelt
Nina kann auch freundlich gucken

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