Montag, 25. Mai 2015

News-Splitter (426)


Frankreich - Als sehr schlechte Verlierer zeigen sich die Franzosen in diesem Jahr. Nathalie André, Unterhaltungschefin des zuständigen Senders France 2 erklärte nach dem 25. Platz von Lisa Angell im Finale vom Samstag, dass Frankreich sich vom Eurovision Song Contest 2016 zurückziehen würde, wenn sie die alleinige Entscheidungsgewalt hierüber hätte. Mit "N'oubliez pas" erzielt Lisa Angell lediglich vier Punkte, drei davon aus Armenien, einen aus San Marino. Eine endgültige Entscheidung aus Paris liegt noch nicht vor.

Österreich - In Österreich hat der Eurovision Song Contest 2015 eine Rekordquote von 1,9 Millionen Zuschauern erzielt, die besten Werte für die Show überhaupt für den ORF. Und einen Rekord für die Ewigkeit erreichten The Makemakes außerdem, bisher konnte noch kein Gastgeber beim Eurovision Song Contest null Punkte kassieren. Durch das EBU-Reglement bedingt wird Österreich als 27. im Finale gewertet, auch wenn Deutschland ebenfalls mit null Punkten abschnitt. 

Ukraine - Der Generaldirektor des ukrainischen Fernsehens NTU äußerte gegenüber der Nachrichtenseite apostrophe.ua (auf Ukrainisch) die feste Absicht, zum Eurovision Song Contest 2016 in Schweden zurückzukehren. Eine fixe Zusage ist dies zwar noch nicht, man sei jedoch bemüht, im kommenden Jahr wieder einen Interpreten zu entsenden. NTU und das ukrainische Radio übertrugen die Show aus Wien bereits live. Aus politischen und finanziellen Gründen verzichtete man 2015 jedoch auf die Entsendung eines Kandidaten.

Niederlande - Der niederländische Senderverbund AVRO/TROS hat hingegen seine Teilnahme am 61. Wettbewerb in Schweden bestätigt. Demnach werde man an seinem internen Auswahlverfahren festhalten und einen namhaften Interpreten auswählen, der seinen Titel für die Eurovision selbst auswählen darf. Dieses Prinzip hat sich 2013 und 2014 mit Anouk und den Common Linnets bewährt, Trijntje Oosterhuis schied unterdessen am Dienstag im Semifinale von Wien mit dem Titel "Walk along" aus.

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