Mittwoch, 1. April 2015

Road to Vienna (02/40): Armenien


Armenien - Հայաստան  - Armenia - Arménie
Hauptstadt: Yerevan (2.398km Luftlinie bis Wien)
Einwohner: 3,0 Millionen
Amtssprache: Armenisch
Kfz-Kennzeichen: ARM

60 Jahre Eurovision Song Contest:
Erster Beitrag: 2006 mit André und "Without your love"
Siege: keine
Teilnahmen insgesamt: 8
Aus im Semifinale: 1x
Letzter Beitrag: 2014 mit Aram mp3 und "Not alone"

Die bisherige Geschichte in einem Satz: 2006 expandierte die Eurovision in den Kaukasus, Armenien gab sein Debüt mit Bondage-Spielchen von André, der immerhin den achten Rang belegte, die besten Ergebnisse fuhren Sirusho ("Qele qele") und letztes Jahr Aram mp3 ein, beide belegten den vierten Rang.

Der Beitrag im Jahr 2015:
Interpret: Genealogy
Song: Face the shadow (zum Mitsingen)

Die Gruppe Genealogy, zu Deutsch "Ahnenforschung" besteht aus sechs armenischen Künstlern, die die sechs Erdteile symbolisieren sollen und aus Äthiopien, Japan, Australien, den USA, Frankreich und mit Inga Arshakyan aus Armenien selbst stammen. Es ist die erste gemeinsame Produktion der sechs Interpreten, die getreu dem Song Contest-Motto "Building bridges" auf die armenische Diaspora auf der ganzen Welt zeigen. Ursprünglich hieß der Song "Don't deny".
Text & Musik: Armen Martirosian, Inna Mkrtchian
Verantwortlich für all das: ArmTV

Meine subjektive Meinung: 
Ob das Lied nun politisch ist oder nicht, es ist meines Erachten der beste armenische Beitrag seit langer Zeit und wer meinen Blog sei einiger Zeit verfolgt, weiß, dass ich mich mit den Beiträgen aus Hayastan nur selten identifizieren kann und soweit ich mich erinnern kann noch nie vier Sterne an Armenien vergeben habe. Insofern habe ich diesmal auch kein Problem mit den Kirchenglocken im Hintergrund, ich gehe stark davon aus, dass Armenien ins Finale kommt, das Lied ist ja quasi eine Hymne an die Diaspora.

Mein Favorit aus 60 Jahren Eurovision Song Contest: 
Eva Rivas - Apricot stone

Warum sollte gerade Armenien gewinnen?
Weil Armenien eine wunderschöne Landschaft aufweist und Yerevan eine Reise wert sein soll, weil kaum ein Volk so weit verbreitet ist wie die Armenier, die für ihren Song votieren, weil Armenien als Wiege der europäischen Musikkultur gelten soll.

Video:

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