Dienstag, 14. April 2015

Island: Wenn der Notar zuhause bleibt...


Island - Wenn es in Island zu Problemen kommt, sind meistens Vulkane Schuld. 2010 sorgte der Eyjafjallajökull für europaweite Flugausfälle, überlastete Bahnen und Fähren. Verschiedene Delegationen, darunter Niamh Kavanagh aus Irland mussten große Hürden und Strapazen in Anspruch nehmen, um Oslo zu erreichen. Heuer sorgen isländische Richter für Herausforderungen.

Ein landesweiter Streik der Richter des kleinen Inselstaates könnte Probleme für die Erstellung eines Juryurteils beim Eurovision Song Contest machen. Seit Einführung der Jurys beim Eurovision Song Contest 2009 müssen die Stimmen der Juroren, die zu 50% in das Ländervoting einfließen notariell bestätigt werden. Sollte sich der Streik als langwieriger erweisen, könnte dadurch die Absegnung der Ergebnisses ins Stocken geraten.

Der Sender RÚV hat bisher noch kein Statement zu diesem Fall abgegeben, als wahrscheinlich gilt, dass der Richterstreik bis dahin ad acta gelegt wurde. Andernfalls muss kurzfristig eine alternative Lösung gefunden werden. Bis wann die namentliche Nennung des Notars bei der EBU vorliegen muss, ist nicht bekannt. Das die Teilnahme Islands in Wien davon jedoch beeinflusst wird, ist relativ unwahrscheinlich, auch wenn mehrere Medien derzeit anderes berichten.

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