Dienstag, 31. März 2015

Road to Vienna (01/40): Tschechien


Da sind sie wieder, die eurofire'schen Previews für den 60. Eurovision Song Contest, kurz und kompakt gibt es in den nächsten 40 Tagen alles zusammengefasst, was man über die jeweiligen Teilnehmerländer wissen müsste. In einigen Fällen, wie z.B. auch dem heutigen, haben wir noch ein Land drangehängt, dass 2015 beim größten Kindergeburtstag Europas aussetzt. Viel Spaß mit den Previews!

Tschechien - Česká Republika - Czech Republic - République Tchèque
Hauptstadt: Prag (253km Luftlinie bis Wien)
Einwohner: 10,5 Millionen
Amtssprache: Tschechisch
Kfz-Kennzeichen: CZ

60 Jahre Eurovision Song Contest:
Erster Beitrag: 2007 mit Kabát und "Malá dáma"
Siege: keine
Teilnahmen insgesamt: 3
Aus im Semifinale: 3x
Letzter Beitrag: 2009 mit Gipsy.cz und "Aven romale"

Die bisherige Geschichte in einem Satz: Die Historie Tschechiens beim Eurovision Song Contest besteht aus drei sehr unerfolgreichen Auftritten, zwei letzten und einem vorletzten Platz, die zu mangelndem Interesse in der Bevölkerung und somit 2009 zum Rückzug beim Eurovision Song Contest führten.

Der Beitrag im Jahr 2015:
Interpret: Marta Jandová & Václav Noid Barta
Song: Hope never dies (zum Mitsingen)

Marta Jandová wurde 1974 in Prag geboren und ist hierzulande vor allem als Sängerin der Gruppe Die Happy bekannt, ihren größten Erfolg erreichte die Band 2003 mit dem Album "The weight of the circumstances", das die #6 der Albumcharts erreichte. Marta gewann gemeinsam mit Oomph! den Bundesvision Song Contest für Niedersachsen und war zudem auch als Popstar-Jurorin tätig, sodass sie nicht unbedingt zu den unbekanntesten Teilnehmerinnen gehört.

Václav Noid Bárta wurde 1980, ebenfalls in Prag geboren und ist in seiner Heimat als Komponist, Synchronsprecher und Schauspieler tätig. Verheiratet war er mit der Sängerin Lucie Bílá. Ermittelt wurde das gemeinsame Duo durch die interne Auswahl durch das tschechische Fernsehen.

Text & Musik: Tereza Šoralová, Václav Noid Barta
Verantwortlich für all das: ČT

Meine subjektive Meinung: 
Tschechien ist die erste Ballade, die zur Bewertung steht und ich finde sie wundervoll, schön düster und irgendwie total passend. Ein gelungenes Comeback, das gerne mit dem Finale belohnt werden darf. Ich denke ein paar Pünktchen aus Deutschland sollten drin sein. Für mich die beste Ballade des Jahrgangs und selbst das Geschrei zum Ende hin hat noch Melodie und Charme!

Mein Favorit aus 60 Jahren Eurovision Song Contest: 
Tereza Kerndlová - Have some fun


Warum sollte gerade Tschechien gewinnen?
Weil die Tschechen durch ihre Vergangenheit beim Eurovision Song Contest sehr geprägt sind, weil sie mit Bersi Snack perfekte Knabbereien für den Song Contest-Abend bieten, weil ich Prag für einen interessanten und wundervollen Austragungsort halte.

Video:


Slowakei - Wir wissen nicht zu 100% ob es nun wirklich am Geld liegt oder ob die Slowakei nach den Pleiten in all den Jahren ihrer Teilnahme keine Lust mehr hat, sich weiter zu blamieren. Seit dem Debüt im Jahr 1994 kam das Land nie über den 18. Platz im Finale hinaus. Seit dem Comeback im Jahr 2009 hat es auch nie für den Finaleinzug gereicht. Ich vermisse die Slowakei schmerzlichst und hoffe, dass sie eines schönen Tages neuen Mut schöpfen und zurückkehren, vielleicht hilft ja ein gutes Abschneiden der oben genannten tschechischen Vertreter.

Mein Favorit aus 60 Jahren Eurovision Song Contest:
Kristina - Horehronie

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