Sonntag, 8. März 2015

Portugal: Leonor Andrade darf zur Eurovision!


Portugal - An sich ist es obligatorisch, dass Portugal keine Uptempo-Nummern zum Song Contest schickt und wenn, dann schmieren sie ab, siehe Suzy im letzten Jahr oder das untalentierte Duo 2B in Kiew 2005. Und somit besann man sich in Lissabon beim Festival da Canção auf das, was man am besten kann, nämlich fade Musik.

Mit von der Party war auch Simone de Oliveira, die 1965 für Portugal beim Song Contest in Neapel dabei war und 100 Jahre älter wirkte als Lys Assia. Unter der Obhut des RTP Orchesters wählten die portugiesischen Zuschauer und eine handvoll Juroren aus sechs Beiträgen zunächst drei Superfinalisten. Per Televoting kamen Leonor und Teresa weiter, die Jury nominierte Gonçalo Tavares. Im Superfinale hatten die Zuschauer dann das alleinige Sagen.

Das Ergebnis des Festival da Canção 2015:
01. - Leonor Andrade - Há um mar que nos separa
XX. - Teresa Radamanto - Um fado em Viena
XX. - Gonçalo Tavares - Tu tens uma mágica
In der ersten Wertungsrunde ausgeschieden:
- Yola Dinis - Outra vez primavera
- Simone de Oliveira - À espera das canções
- José Freitas - Mal menor (ninguém me guia à razão)
Leonor Andrade ist die einzige der Superfinalisten, die über keinen eigenen Wikipedia-Artikel verfügt, nicht einmal in der portugiesischen Version. Informationen sind eher rar, über Teresa Radamanto, die bereits 2007, als die Show noch bis drei Uhr nachts andauerte, im Vorentscheid den Kürzeren zog, hätte es mehr zu berichten gegeben. Leonor tritt mit ihrem Titel ("Es ist das Meer, das uns trennt") im zweiten Semifinale am 21. Mai in Wien an. Die Trophäe des Festivals, ein etwas größeres Bierglas, wurde Leonor von Vorjahressiegerin Suzy übergeben.

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