Mittwoch, 18. März 2015

Liechtenstein: Medienförderung seit Jahren ausgezahlt

 
Liechtenstein - Um ein bereits seit Ewigkeiten durchgekautes Thema wiederaufzurollen und über den Status von Liechtenstein beim Eurovision Song Contest zu spekulieren, so haben wir eine konkrete Aussage von einer Sprecherin der Liechtensteiner Regierung zu den notwendigen Medienförderungsgeldern erhalten, die für den Sender 1FLTV unabdingbar sind um der EBU beizutreten.

"Die Medienförderung in Liechtenstein basiert auf dem Medienförderungsgesetz (...). Förderberechtigt sind privatwirtschaftlich geführte Medienunternehmen, die die Fördervoraussetzungen gemäss Art. 4 MFG erfüllen. Ich kann Ihnen mitteilen, dass die Media Holding AG diesen Anforderungen entspricht und seit 2011 Förderbeiträge im Rahmen der Kriterien des MFG erhält.", so Daniela Clavadetscher vom Ministerium für Inneres, Justiz und Wirtschaft.

"Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein unterstützt und fördert die Medienvielfalt in Liechtenstein und überlässt es den lokalen Programmanbietern, bei welchen internationalen Organisationen sie mitwirken wollen.", heißt es weiter. Somit bezieht der Privatsender 1FLTV bereits seit längerem staatliche Mittel, über die Beträge und wie viel für andere Projekte der Media Holding AG investiert werden, ist nicht bekannt.


Faktisch ist die Aussage früherer Beiträge [28. März 2013] widerlegt, in dem der Senderchef Peter Kölbel erklärte, man hoffe in diesem Jahr (2013) in die Verteilung der Gelder einbezogen zu werden und die Liechtensteiner Regierung nicht so knauserig wie zunächst angenommen. Eine EBU-Vollmitgliedschaft scheint aber entweder weiterhin zu teuer oder der Sender hat keinerlei Interesse mehr an der Aufnahme. Wir berichten natürlich auch Weiterhin über aktuelle Geschehnisse aus Vaduz.

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