Freitag, 27. März 2015

Echo 2015: Ein Rückblick auf den Abend

 
Deutschland - Gestern Abend fand in Berlin der Echo statt und es war eine sehr eurovisionslastige Veranstaltung, dekoriert durch vier Preise, die Helene Fischer abstaubte. Nach dem ARD-Brennpunkt zum Germanwings-Absturz in den französischen Alpen, setzte zunächst eine Schweigeminute in Gedenken an die Opfer ein.

Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Musikindustrie, Dieter Gorny, nannte die Stimmung "professionell, aber gedämpft." Gleich zu Beginn stimmten acht Interpreten, darunter Sarah Connor, Xavier Naidoo und Udo Lindenberg "Ich weiß, was ich will" als Tribut an die Toten von Flug 4U 9525 und an den Verlust von Udo Jürgens an.

Die Moderation im Ersten übernahm Barbara Schöneberger, die galant erklärte: "Wenn jemand seinen Preis heute Abend nicht annehmen möchte, mich einfach kurz ansprechen, dann finde ich dafür eine unbürokratische Lösung." Und spielte immer wieder auf Andreas Kümmert an, der der Veranstaltung fern blieb und den Echo als Newcomer des Jahres auch nicht gewinnen konnte, dieser ging an die Folkgruppe Oonagh. In der Kategorie Rock/Alternative national wurden Unheilig ausgezeichnet.

Auch The Common Linnets waren anwesend, Ilse de Lange spricht ein hervorragendes Deutsch und wurde als Newcomer international ausgezeichnet. Sie sang später gemeinsam mit Stefanie Heinzmann. Und auch Ann Sophie durfte auftreten und intonierte ihren Song für Wien, "Black smoke". Den Echo für ihr Lebenswerk erhielt die griechische Sängerin Nana Mouskouri, die inzwischen 80 Jahre alt ist und Luxemburg 1963 beim Song Contest vertrat.

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