Sonntag, 17. August 2014

Perlen der Vorentscheidung: Plätze 5 bis 1


#5 - Slowenien 2011 - 53 Punkte
2011 setzte sich Maja Keuc beim slowenischen Vorentscheid deutlich durch, den zweiten Platz belegte die Sängerin April mit ihrem, wie ich finde, super Titel "Ladadidej", in slowenischer Sprache. Sie unterlag im Superfinale mit 17.000 Anrufen. Im gleichen Vorentscheid waren noch andere große Namen der slowenischen Musikszene vertreten, darunter Omar Naber oder Nina Pušlar. Leider war es bisher der letzte Vorentscheid des kleinen Landes, der wirklich überzeugen konnte, in den Jahren später ging das Niveau deutlich zurück oder man verzichtete gänzlich auf die EMA.
 
#4 - Österreich 2012 - 56 Punkte
In einer denkbar knappen Finalentscheidung scheiterte Conchita Wurst mit 49% an den Trackshittaz, die Österreich beim Song Contest in Baku vertreten durften. Mit "That's what I am" hinterließ sie beim ORF jedoch Eindruck und wurde 2014 intern nominiert, wohin dies geführt hat, ist allen hinlänglich bekannt. Conchita Wurst ist eine Kunstfigur, die hervorragend zum Eurovision Song Contest passt und diese Rolle perfekt spielt. Ihr ist es schlussendlich zu verdanken, dass sich die Gemeinde kommendes Jahr in Wien versammelt.
 
#3 - Deutschland 2011 - 59 Punkte
Sie hatte den Eurovision Song Contest bereits gewonnen und durfte im Jahr 2011 den Vorentscheid "Unser Song für Deutschland" allein bestreiten und kräftig Werbung für ihr Album machen. Einer der Titel, der neben "Taken by a stranger" sehr viele Fans fand und den Lena mit großer Geste darbot war "Push forward", der den dritten Platz in unserem Ranking belegt - nicht ganz zu Unrecht. Einmal gab es für Lena die Höchstwertung. Neben "Push forward" sind auch "Maybe" und "A million and one" im Ranking vertreten. 

#2 - Slowenien 2006 - 63 Punkte
Platz 2 in unserer Vorentscheidungs-Hitliste geht an die Kandidatin, die ich persönlich mit Abstand auf der #1 gesehen habe, Saša Lendero aus Slowenien war damals schon die Favoritin und konnte selbst im Second Chance Contest die Schweden hinter sich lassen. Der Titel rund um die Mandoline brachte alles mit, was es brauchte um bei der Eurovision Erfolg zu haben. Und doch wurde sie von den Juroren verhintert, offenbar hatten die Slowenen Angst den Wettbewerb 2007 auch noch ausrichten zu müssen... nach Athen für "Mr. Nobody", der im Semifinale auch ins Aus bugsiert wurde.
 
#1 - Schweden 2014 - 71 Punkte
Damit hätte ich nicht gerechnet! Die #1 unserer Hitliste stammt aus Schweden, was angesichts der Masse an Titeln die im Ranking vertreten sind, kein Wunder ist. Dass es allerdings ein aktueller Melodifestivalen-Titel und noch dazu ein untypischer geworden ist, schon. Linus Svenning mit Tunnel, Tattoos und allem was optisch nicht zum Song Contest passt, sang eine tolle Ballade auf Schwedisch und bekommt dafür mit großem Abstand den.. öhm... Goldenen Eurofire?! Beim Melodifestivalen reichte es nur für den fünften Platz, bei uns hat er sich heuer aber einen großen Namen gemacht.

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