Freitag, 15. August 2014

Perlen der Vorentscheidung: Plätze 19 bis 13


#19 - Schweden 2009 - 36 Punkte
Für den schwedischen Gentleman war "Hope and glory" bereits sein zweiter Anlauf beim Melodifestivalen, bei dem er hinter Malena Ernman, Caroline af Ugglas und E.M.D. jedoch nur auf den vierten Platz kam. Sein "Cara mia" aus dem Jahr 2007, mit dem er den zweiten Platz belegte, machte da Hoffnung auf mehr und konnte damals sogar den Second Chance Contest der europaweiten Song Contest-Fanclubs gewinnen. In unserem Ranking hat es für Måns immerhin für die Plätze #63 und #19 gereicht.
 
#18 - Kroatien 2005 - 37 Punkte
Die Gruppe Magazin ist ein kroatisches Musikprojekt mit wechselnder Besetzung, ähnlich wie Rednex in Schweden. 1995 war die Gruppe als Teil von Magazin & Lidija bereits beim Song Contest vertreten, 1996 löste Jelena Rozga die bis dahin als Leadsängerin auftretende Danijea ab und bewarb sich mit der Gruppe bei der Dora 2005, dem kroatischen Vorentscheid. Der Titel "Nazaret" erhielt im Televoting im Superfinale über 18.000 Stimmen, der spätere Sieger, Boris Novkovic jedoch 42.815 Anrufe und somit scheiterte auch dieser Anlauf für Jelena Rozga, die es hier immerhin noch einmal auf die #125 geschafft hat.
 
#17 - Schweden 2008 - 37 Punkte
Ein Duell der Giganten gab es 2008 beim Melodifestivalen, als Charlotte Perrelli ganz knapp ihre frisch operierte Nase vorn hatte und Sanna Nielsen auf den zweiten Platz verwies. Damals siegte der Schwedenschlager gegenüber einer sturmfesten Ballade. Im siebten Anlauf konnte Sanna Nielsen jedoch ihr lang verdientes Eurovisionsticket sichern und beim Song Contest in Kopenhagen den dritten Platz erreichen. Für die engagierte Sängerin ging somit eine Ära zu Ende. Aber wie bei vielen Künstlern ist eine Wiederholungsgefahr durchaus vorhanden, im Regelfall enden diese böse.
 
#16 - Frankreich 2000 - 38 Punkte
Wenn die Franzosen schon mal einen Vorentscheid veranstalten, ist meist ein Titel dabei, den man unfassbar gut findet, der dann am Ende trotzdem nicht gewinnt... im Jahr 2000 war dies auch der Fall. Jessica Ferley intonierte das hochdramatische "Espoir", als Siegerin ging Sofia Mestari mit "On aura le ciel" vom Platz, wobei ich mich bis heute frage, warum um Gottes Willen die Juroren die Televotingentscheidung kippten, wo "Espoir" vorn lag. Bei den Juroren belegte Jessica nur den vierten Platz und wurde eindeutig von den Juroren verhindert, was ich sehr sehr schade finde.
 
#15 - Spanien 2007 - 41 Punkte
Das spanische Fernsehen hatte 2007 einen großen Auftrag, man wollte endlich wieder einen Erfolg beim Song Contest landen, nachdem Hexerei und Las Ketchup nicht funktioniert hatten. Die "Misión Eurovisión" war ein komplexes Vorentscheidungskonzept, bei dem, ähnlich dem litauischen Modell in diesem Jahr Titel und Interpret unabhängig voneinander gesucht wurden. Ich muss auch gestehen, dass ich damals für "I love you mi vida" war, der Song "La reina de la noche" von Mirela ist aber auch keinesfalls zu verachten, u.a. hat ihn sogar Andrea Demirovic gecovert.
 
#14 - Schweden 2007 - 42 Punkte
Wieder geht's nach Schweden, diesmal jedoch nicht mit Schwedenpop oder Sanna Nielsen, sondern mit Sonja Aldén, die eine ganz gefühlvolle Ballade vortrug und dabei ein wenig an Jill Johnson in Birmingham erinnerte. Typisch an der Darbietung war auch der Einsatz der Windmaschine, nur mit der richtigen Platzierung haute es damals nicht hin, 62 Punkte bedeuteten den sechsten Platz. Meine damalige Favoritin Anna Book musste sich übrigens auf dem neunten Platz einreihen...
 
#13 - Dänemark 2013 - 42 Punkte
Gegen Emmelie de Forest hätten sie alle verloren, das war von vorn herein auch ein offenes Geheimnis. Dennoch stellte sich die Freundin von Detlef D Soost dem dänischen Melodi Grand Prix und verzichtete dabei auch nicht auf den Entkleidungstrick. Kate Hall war schnuckelig anzuschauen und hatte auch einen catchy Song im Rennen, den ich auch heute noch regelmäßig auf dem Handy höre. Die Platzierung ist jedoch nicht bekannt, da sie das Superfinale, anders als Mohamed Ali und Simone, nicht erreichen konnte.

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