Donnerstag, 31. Oktober 2013

Irland: Eurosong am 28. Februar in Dublin


Irland - Am irischen Eurosong ändert sich nicht viel. Der Sender RTÉ gab heute bekannt, dass der Vertreter für Kopenhagen 2014 ebenfalls durch das bewährte Format mit fünf Mentoren gewählt wird. Hierfür stehen Aslan-Gitarrist Billy McGuinness, Songwriter Hazel Kaneswaren, RTÉ 2fm-Moderator Cormac Battle, Managerin Valerie Roe und Tour-Manager Mark Murphy bereit.

Der irische Vorentscheid findet, wie könnte es anders sein, in der Late Late Show am 28. Februar auf RTÉ One statt. Die Mentoren haben bis zum 3. Januar die Gelegenheit geeignete Interpreten und Titel für die Auswahlshow zu nominieren. Erste Details sind für Anfang nächsten Jahres angekündigt.

Abgestimmt wird in Irland (und Nordirland) per Jury- und Televoting. Beides wird gleichermaßen gewichtet, das Juryvoting jedoch noch einmal in regionale Votings gesplittet. Nach zwei Jahren mit Jedward nahm Ryan Dolan 2012 in Malmö teil und belegte den 26. und damit letzten Platz mit "Only love survives", nach der Schmach von Helsinki mit Derwish bereits der zweite letzte Platz seit 2007.

Griechenland: 120.000 Euro aus staatlichen Mitteln?


Griechenland - Neues von der Akropolis: ob das nun so gut ist oder nicht wird sich zeigen, Fakt ist jedoch nach Berichten von Oikotimes.com, dass eine Entscheidung bezüglich der Teilnahme in Kopenhagen bis zum 22. November diesen Jahres erfolgen muss. Eine endgültige Ansage ist für diesen Tag geplant.

Der griechische Finanzminister hat letzten Endes die Befugnis darüber zu entscheiden, ob es möglich ist, die 120.000 Euro Teilnahmegebühr aus staatlichen Mitteln zu finanzieren. Kosten für Vorentscheidungen oder Delegationskosten vor Ort in Kopenhagen können womöglich erneut durch Sponsoren gefunden werden.

Nach Aussagen von Theodor Fortsakis, dem Direktor des neuen Senders NERIT, wird der Sender jedoch nicht bis März 2014 in die Europäische Rundfunkunion aufgenommen werden können. Wie Svante Stockselius uns erklärte, können jedoch auch Nicht-Mitglieder eine Bewerbung für die Eurovision einreichen, sofern diese bis zum Stichtag Vollmitglied werden, ähnliches wurde damals auch im Fall Liechtenstein angekündigt, der Sender 1FL TV jedoch nicht in den Kreis der EBU aufgenommen.

Montag, 28. Oktober 2013

News-Splitter (354)


Schweiz - In der Schweiz naht der Anmeldeschluss für den Online-Vorentscheid des deutschsprachigen Fernsehens. Seit gestern Abend haben sich noch zwei ehemalige Eurovisionsteilnehmerinnen angemeldet. Annett Artani, die Zypern 2006 in Athen mit "Why angels cry" im Halbfinale vertrat sowie Daria Kinzer, die 2011 für Kroatien an den Start ging, probieren es nun in der Schweiz. Darias Titel "Somebody like you" kann hier angehört werden, "You got what I need" von Annett hier.

Dänemark - Die dänischen Organisatoren erklärten, dass die Bühne des Eurovision Song Contests 2014 inmitten der Halle positionieren zu wollen. "Derzeit arbeiten wir dran, die Bühne in der Mitte der B&W Halle zu platzieren, dort wo die Party stattfindet." Showleiter Jan Lundme sagte, dies würde die Teilnehmer näher an die Zuschauer heranbringen und die Bühne zu einer Art Insel machen. Entschieden sei aber, insbesondere aufgrund der Akustik, noch nichts.

Weißrussland - Während Moldawien sein umstrittenes Gesetz zum Verbot homosexueller Propaganda in Hoffnung auf Annäherung zur EU inzwischen wieder gekippt hat, zeichnet sich Weißrussland durch einen weiteren mittelalterlichen Kontrast aus. Eine Petition, an den Sender BTRC gerichtet, soll verhindern, dass das Land den Beitrag von Conchita Wurst in Kopenhagen zeigt. Als Grund wurde angegeben, dass Conchita eine Lebensweise zeige, die für die weißrussische Gesellschaft inakzeptabel ist.

News-Splitter (353)


Deutschland - Die Europäische Rundfunkunion (EBU) gab in dieser Woche bekannt, dass Deutschland den Eurovision Young Musicians 2014 ausrichten wird. Der Wettbewerb, in dem Deutschland recht erfolgreich ist, findet am 31. Mai in Köln statt und wird vom WDR organisiert. Bedingung für die Teilnahme am Wettbewerb, der seit 1982 ausgetragen wird und tatsächlich Österreich als erfolgreichste Nation anführt, ist, dass die Künstler jünger als 18 Jahre sind. Österreich gewann den Wettbewerb bereits viermal, Deutschland (1982 als BR Deutschland), die Niederlande und Polen liegen mit zwei Siegen dahinter. 

Schweiz - Morgen endet die Einreichfrist für den Schweizer Online-Vorentscheid. Mittlerweile sind 129 Beiträge beim SF eingegangen, einige Nachzügler dürfen wohl noch erwartet werden. Mit dabei sind u.a. auch Beiträge auf Finnisch und Italienisch. Große Namen vermissen wir beim Online-Entscheid zwar, man darf jedoch auch auf die Auswahl der übrigen Schweizer Rundfunkanstalten sein. Der landesweite Vorentscheid findet am 1. Februar in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen statt. Alle Bewerber beim SF kann man sich hier anschauen bzw. anhören.

Usbekistan - Lara Fabian vertrat Belgien beim Eurovision Song Contest 1988 und ist heute ein gefeierter Star in der frankophonen Welt. Ihr neues Album "Le secret" wird derzeit weltweit promotet, sie selbst sollte ein Konzert in der usbekischen Hauptstadt Taschkent geben, zog diesen Auftritt, der im Rahmen eines Konzerts von der Tochter des Präsidenten Islam Karimov organisiert wird, jedoch zurück. Grund hierfür sei die mangelnde Toleranz und Achtung von Menschenrechten in der ehemaligen Sowjetrepublik. Fabian stehe für Offenheit und Toleranz und könne daher aus ethischen Gründen nicht in Usbekistan auftreten.

Freitag, 25. Oktober 2013

Ukraine: Vorentscheid am 21. Dezember


Ukraine - Die Ukraine ist nun auch im Rund der Eurovisionsteilnehmer für 2014 dabei. Der Sender NTU bestätigte in dieser Woche seine Teilnahme am Wettbewerb in Kopenhagen und veröffentlichte zugleich auch die Regularien für den Vorentscheid, der am 21. Dezember in Kiew stattfinden wird.
 
Sofern nicht wieder irgendwelche Skandale und Absprachen stattfinden, soll der ukrainische Beitrag mit der Ermittlung am 21. Dezember der erste Beitrag für die Eurovision 2014 werden. Bis zum 6. Dezember können interessierte Interpreten ihren Titel bei NTU einreichen. 20 Interpreten werden durch Jury-Auditions am 7. Dezember ermittelt.
 
Beim Vorentscheid wird anschließend per Jury- und Televoting abgestimmt. Die Ukraine nimmt seit 2003 am Eurovision Song Contest teil und konnte diesen 2004 mit Ruslana gewinnen. Seither zählt das Land zu den erfolgreichsten Nationen im Wettbewerb, zuletzt mit Zlata Ognevich in Malmö.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Albanien: Tenor meldet sich für Vorentscheid


Albanien - Der erste Teilnehmer des albanischen Festivali i Këngës steht fest. Der Tenor Klodjan Kaçani wird in den Halbfinals des Vorentscheids für Kopenhagen auftreten. Bekannt wurde er durch die erste Staffel von "The Voice of Albania", er selbst bestätigte seine Teilnahme am Këngës auf seinem Facebook-Profil.
 
Er arbeitet eng mit Klodian Qafoku zusammen, einem erfolgreichen Komponisten und Autoren, der u.a. mit anderen Interpreten beim Festivali i Këngës vertreten war. 2008 nahm Qafokus Titel "Jehonë" am Festival teil, gesungen wurde er damals von Aurela Gaçe. 
 
Kaçani selbst wird aller Voraussicht nach auch mit einem Titel aus seiner Feder auftreten. Mittlerweile ist er aktiver Tenor am Theater Of Opera in Tirana. Der albanische Vorentscheid findet Mitte Dezember, in der Weihnachtszeit statt. Das Finale wird am 22. Dezember im Kongresspalast von Tirana ausgetragen.

Lettland: Euroeinführung vor Vorentscheid


Lettland - Das lettische Fernsehen LTV hat seine Pläne leicht abgeändert und die Termine für den nationalen Vorentscheid geändert. Sowohl die Termine für die beiden Semifinals Ende Januar als auch das Finale wurden nach hinten verlegt. 
 
Die beiden Semifinals finden nun am 1. und 2. Februar 2014 statt, das Finale wurde auf den 22. Februar verlegt. Sergejs Nesterovs vom Sender LTV erklärte, dass die Verlegung praktische Gründe habe und man eine bessere Gelegenheit habe, eine tolle Show zu organisieren. Man habe aufgrund der Euroeinführung am 1. Januar 2014 und den Winterspielen in Sotschi einen späteren Termin gewählt, damit die Zuschauer auch aktiv den Vorentscheid genießen können.
 
Für Eurovisionsfans bietet dies auch den Vorteil, dass man am 1. Februar nun nur noch zwischen dem Schweizer Vorentscheid und dem finnischen Finale entscheiden muss. Die Einreichfrist für die Eirodziesma 2014 endet am 20. November, das Motto der Show lautet "Stand up, Europe!", die 24 Songs der Vorentscheidung sollen am 2. Dezember bekannt gegeben werden.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Türkvizyon: 20 Teilnehmer für Eskişehir gemeldet


Türkei - Aus verletzter Eitelkeit und dem Drang, die eigene kulturelle Vielfalt zu teilen, veranstaltet das türkische Fernsehen TRT am 19., 21. und 23. Dezember diesen Jahres in der Stadt Eskişehir die erste Türkvizyon der Geschichte. Wie ich meinem Archiv entnommen habe, gab es bereits 2009 Pläne für eine derartige Veranstaltung, der Unmut über die Big Five-Regeln und das "unfaire Juryverhalten" zwingen den türkischen Sender nun aber quasi dazu, diesen Gegenwettbewerb zu veranstalten.
Inzwischen ist auch bekannt, dass 20 Regionen und Nationen, darunter auch einige Nationen der Eurovision an der Türkvizyon teilnehmen. Neben der Türkei und Aserbaidschan sind dies auch Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Georgien, Moldawien, Russland, die Ukraine und Weißrussland. In einigen dieser Nationen macht der muslimische Bevölkerungsanteil gerade einmal 0,1 bis 0,2% der Bevölkerung aus. Ebenfalls dabei sind russische Regionen, zentralasiatische Republiken und die autonome Region der Uiguren (Xinjiang) in China.

Die teilnehmenden Länder und Regionen der Türkvizyon 2013:
01. - Altai (autonome Republik in Russland)
02. - Aserbaidschan 
03. - Baschkortostan (autonome Republik in Russland)
04. - Bosnien-Herzegowina 
05. - Georgien 
06. - Kasachstan 
07. - Kirgisien 
08. - Krim (autonome Republik in der Ukraine)
09. - Mazedonien 
10. - Moldawien 
11. - Nordzypern (De facto-Republik, nur von Türkei anerkannt)
12. -  Russland 
13. - Tatarstan (autonome Republik in Russland)
14. - Tschuwaschien (autonome Republik in Russland)
15. - Türkei 
16. - Turkmenistan 
17. - Ukraine 
18. - Usbekistan 
19. - Weißrussland 
20. - Xinjiang (autonome Region in der VR China)


In jedem der beiden Halbfinals treten zehn Nationen an, sechs davon qualifizieren sich durch ein Televotingverfahren für das Finale am 23. Dezember. Die siegreiche Region soll die Türkvizyon 2014 ausrichten, ähnlich wie bei der Eurovision. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass der Wettbewerb 2014 aus Städten wie Famagusta, Bischkek oder Tscherboksary (Hauptstadt von Tschuwaschien) kommt. Einige Regionen haben bereits Vorentscheide angekündigt, darunter Kasachstan am 24. November oder Tatarstan am 21. November. 
Die Region Krim hat bereits Fazile Ibraimova gewählt, Bosnien-Herzegowina schickt Emir & Frozen Camels ins Rennen. In Bosnien wird die Show jedoch von Hayat TV und nicht vom Staatsfernsehen BHRT übertragen. In Aserbaidschan ist ATV für die Organisation verantwortlich, in Mazedonien MPT 2 und in Russland TMV Television. TRT ist somit das einzige EBU-Mitglied, dass gegenwärtig an der Türkvizyon teilnimmt.

Eurovision am Sonntag (10)


Europa - Geht es nur mir so oder finden meine Leser auch, dass sich der Eurovision Song Contest irgendwie immer noch im Sommerschlaf befindet? Es ist Mitte Oktober, es fehlen noch Bestätigungen bzw. Absagen aus vierzehn Ländern... bislang haben wir noch keinen einzigen Vorentscheidungstitel gehört, mit Ausnahme der Schweizer Online-Akteure, die sich qualitativ kaum unterscheiden, nicht einmal eine Liste von irgendeinem Sender wurde veröffentlicht, mit Interpreten, mit Titeln, mit Informationen.
 
Gut, wir wissen schon, dass der Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen stattfindet, auch ohne zypriotische oder kroatische Beteiligung, wir wissen aber noch nicht, ob Bosnien oder Portugal oder gar Polen zur Eurovision zurückfinden. Vor ein paar Jahren fand zu dieser Zeit bereits die vierte Vorrunde in Bulgarien statt, heute scheint wohl wieder alles darauf hinauszulaufen, dass Albanien uns zur Weihnachtszeit den ersten Beitrag der Saison liefert.
 
Ist es gut, noch nicht alles im Vorwege zu wissen? Für Fans ist diese Ungewissheit meist ein Graus, verbietet sich doch Gesprächsstoff über die Teilnehmer norwegischer Vorrunden, Recherchen über finnische Kandidaten oder die Aufdeckung von Skandalen aus Schweden. Bei einigen Sendern mag diese Strategie taktische Gründe haben, andere scheinen sich wohl noch nicht einmal Gedanken gemacht zu haben und damit meine ich nicht Italien, das sich sowieso immer einladen und bitten lässt. Wo sind die Bestätigungen aus Aserbaidschan und der Ukraine? Nationen in denen der Song Contest euphorisches Blitzen in die Augen der Senderdirektoren zaubern müsste.
 
Ist es der Türkvizyon geschuldet, die vom türkischen Fernsehen TRT initiiert wird und die Türen für muslimische Gemeinschaften offen lässt, wozu auch Aserbaidschan als auch die Region Krim in der Ukraine gehören? Wo ist der Tatendrang beim rumänischen Fernsehen TVR, das zwar in den letzten Jahren ein Low Budget hatte, dafür aber immer noch die Kurve gekriegt hat oder Moldawien, das nach eigenen Aussagen "wahrscheinlich" dabei ist?
 
Und so komme ich nun doch wieder auf den Schweizer Online-Entscheid zu sprechen. Dort haben sich nunmehr 57 Beiträge eingefunden, Trash ist dabei, was zum ZENSIERT ebenfalls, viel Unsinn, viel Mist. Irgendwo dazwischen findet man Leonard, einen offen homosexuellen Schlagersänger aus dem Kanton Uri, dessen Erfolge beim Grand Prix des Schlagers und als Moderator vom Grand Prix der Volksmusik liegen. Den Bogen zur Eurovision, wo er es mit dem Lied "Ein Mann von Welt" probiert, schafft er durch sein Cover von Ines estnischem Beitrag "Once in a lifetime", das auf seiner Website auszugsweise als "Einmal im Leben" zu hören ist.
 
Des weiteren ist die polnische Sängerin Gosia Andrzejewicz wieder mit dabei, auch sie ist keine Unbekannte und nahm bereits mit "You" am Schweizer Online-Vorentscheid teil. Mit "I'm not afraid" präsentiert sie in ihrem typischen Stil den nächsten Versuch und wird allmählich zur Dauerkandidatin. Lys Assia hingegen setzt 2014 aus, sie habe keinen passenden Titel gefunden, wünscht aber Ralph Siegel und Valentina Monetta alles Gute für San Marino. Empfehlenswert und viel gelobt auf internationalen Fanseiten wurden die Swissters. "Celebration" klingt ein wenig sehr brav, aber macht in diesem sonst so tristen Teilnehmerfeld ein wenig Mut auf Besserung.
 
Den Rest kann man sich hier anhören. Ich beobachte das Eurovisionsgeschehen weiterhin, sobald außerhalb der eidgenössischen Landesgrenzen etwas Interessantes geschieht, werde ich mich melden. Einen schönen Sonntag allen Lesern!

Freitag, 18. Oktober 2013

Island: Knapp 300 Bewerbungen für Kopenhagen


Island - 25% mehr Einsendungen für den nationalen Vorentscheid verzeichnet das isländische Fernsehen RÚV dieser Tage. Insgesamt wurden 297 Beiträge in Reykjavik gezählt, die nun von einer Jury ausgesiebt werden und anschließend den Halbfinals des Söngvakeppni Sjónvarpsins zugelost werden. 
 
Die Namen der Interpret, die am Vorentscheid teilnehmen dürfen, werden vom Sender Mitte November bekannt gegeben. Der Vorentscheid selbst soll bereits nach Weihnachten beginnen, so der lokale Rundfunk RÚV. In Malmö reichte es für "Ég á líf" für den 17. Platz im Finale. Nähere Einzelheiten sollen in Kürze bekannt gegeben werden.
 
Island erfreut sich stets einer Vielzahl an Einsendungen, wenn man bedenkt, dass auf der Insel im Nordatlantik gerade einmal etwas mehr als 300.000 Menschen leben. Verglichen mit Georgien, das rund 4,5 Millionen Einwohner hat und wo 2012 gerade einmal 13 Beiträge eingingen, sind die Isländer stets gut dabei. 

Schweiz: RSI verzichtet auf Radioqualifikation


Schweiz - Pläne sind dazu da, um sie zu ändern, so auch beim italienischsprachigen EBU-Sender der Schweiz, dem Programm RSI. Dort hat man Anfang der Woche einen Radiovorentscheid angekündigt, um die Teilnehmer für den Schweizer Vorentscheid zu ermitteln, nun heißt es aus Lugano, dass intern darüber entschieden wird.

Musikexperten aus dem italienischsprachigen Teil der Schweiz, also dem Kanton Tessin, werden aus den Bewerbungen drei Acts auswählen, die in der Zwischenrunde teilnehmen. Dort wird der Sender RSI anschließend den einen Interpreten und Titel auswählen, der die Startberechtigung für den Schweizer Vorentscheid am 1. Februar erhält.

Der letzte Schweizer Eurovisionsbeitrag, der das Ticket für den Eurovision Song Contest lösen konnte, war der das Duo Sinplus im Jahr 2012 mit dem Titel "Unbreakable". Sie konnten sich allerdings nicht für das Finale in Baku qualifizieren, lagen jedoch am Ende des Abends auf einem 11. Platz, der sieben Punkte vom Finaleinzug entfernt war.

Bulgarien: Quasi bestätigt für Kopenhagen


Bulgarien - In Bulgarien ist man der Teilnahme am Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen scheinbar doch zugetan. Trotz mehrerer Zweifel und keiner offiziellen Festlegung durch die Senderdirektion wurde am Dienstag eine Liste bestätigter Teilnehmer auf der Eurovisionsseite des Senders BNT veröffentlicht, die Bulgarien einschließt.

Die Generaldirektorin des Senders, Vyara Ankova erklärte im Juli unter ihrer Führung werde Bulgarien weiterhin am Song Contest teilnehmen. Bulgarien ist jedoch eher für Misserfolge in der Eurovisionsgeschichte bekannt, sodass in den letzten Jahren Zweifel aufkamen, ob das Land seine Teilnahme fortsetzen werde.

Seit 2005 ist Bulgarien durchgehend beim Wettbewerb vertreten, lediglich einmal, 2007 mit Elitsa & Stoyan, konnte man das Finale erreichen. Alle übrigen Beiträge schieden im Halbfinale aus. 2008, 2011 und 2013 schied man als 12., 2012 sogar nur als Elfte im Semifinale aus. Die schlechteste Platzierung war bislang der 19. von 25. Plätzen im Halbfinale mit Kaffee im Jahr 2005.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Schweiz: RSI mit Radiovorentscheid


Schweiz - Bei den Eidgenossen tut sich etwas. Während beim deutschen Online-Vorentscheid bislang fast nur unbekannte oder desaströse Beiträge eingeschickt wurden, kommt die aktuelle Meldung aus der italienischsprachigen Schweiz. Der Sender RSI bereitet den regionalen Vorentscheid für 2014 vor.

Bereits am 12. November soll im Radio Rete 3 aus Lugano, ein Programm für jüngere Leute, der italienische Mini-Vorentscheid abgehalten werden. Bereits im Juli rief der Sender zur Einsendung von Beiträgen auf, einer der Beiträge des Vorentscheids erhält ein Ticket für die Schweizer Auswahl in Kreuzlingen.

Zuvor muss jedoch noch eine Hürde überwundern werden, da zwischen Radioauswahl und dem Schweizer Vorentscheid eine Juryentscheidung darüber bestimmt, welcher Interpret zum Finale nach Kreuzlingen fahren kann. Dort findet am 1. Februar 2014 das Finale in der Bodenseearena statt.